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Mit weit über 150 Kindern war auch das 5. La Ola Sportcamp der Sportjugend Pfalz vom 24. Juni bis 03. Juli 2011 restlos ausgebucht. So entstand auf dem Gelände des La Ola Freizeitbades eine riesige Zeltlandschaft, in der Zelt an Zelt dicht aneinandergereiht stand und komplett mit Camp-Teilnehmern übersät war.
Wieder hatten die Sportjugend-Betreuer ein vielseitiges Sportangebot zusammengestellt, so dass jeder Teilnehmer voll auf seine Kosten kam. Darüber hinaus erfuhr das Sportcamp erhebliche Unterstützung ortsansässiger Vereine. So konnte Tennistrainer Wolfgang Gimbel vom HSV Landau nicht nur auf Betreuer des Tennisverbands Pfalz zurückgreifen, sondern forderte für seine über 20 Schützlinge mit der ehemaligen Deutschen Meisterin Svenja Weidemann professionelle Hilfe an. Während die DLRG Landau mit ihren Schwimm- und Trainingsprogrammen die Teilnehmer auf Trab hielten, die TSG Klingenmünster nahezu allen Kindern und Jugendlichen das Tauchen näher brachte, durfte Oberschützenmeister Udo Hellmann erstmals in der fünfjährigen Geschichte der La Ola Sportfreizeiten den Pokal des besten Schützen an eine weibliche Teilnehmerin übergeben. „Mit 46 Punkten knackte sie gleich auch noch den bisherigen Rekord“, meinte der Vorsitzende des Schützenvereins Queicheim, als er Yasmin Hantke am Freitagabend bei der offiziellen Siegerehrung den Preis übergab.
Große Aufregung herrschte allerdings auch am Mittwoch, hatte sich doch das SWR-Fernsehen angesagt. Ursprünglich war lediglich ein kurzer Trailer übers Fußballcamp aufgrund der FIFA-Frauen-WM vorgesehen. Doch schon gleich nach Ankunft des Sendewagens war das Team vom Ausmaß dieses größten Camps der Sportjugend Pfalz überwältigt. Schließlich berichtete Jutta Horn kurz nach 19.00 Uhr im Rahmen der Landesschau live aus dem Camp.
„Beeindruckend wie sich das Camp in den letzten Jahren entwickelt hat“, meinte auch Thomas Hirsch, Bürgermeister der Stadt Landau und gleichzeitig oberster Chef des La Ola´s. Er ließ es sich nicht nehmen, das Lager zu besuchen und spendierte wie in den Jahren zuvor allen Teilnehmern ein Eis.
Sven Scharfenberger, der seit Beginn des „La Ola Zeitalters“ immer als Teilnehmer anzutreffen war, lobte einmal mehr die Organisation und die Weiterentwicklung der Sportangebote. Dabei verwies er beispielsweise auf das Abenteuerangebot im Fort, das von Peter Klein und seinen Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums aufgebaut worden war, während Studenten seines Kletterseminars die Stationen betreuten. Klar, dass Sven jetzt die Ausbildung zum Betreuer anstrebt und dann an „seiner Freizeitstätte“ Verantwortung übernehmen will.
Die größte Entlastung erfuhren die Betreuer schließlich durch Dr. Kurt Kaiser, der erstmals das Camp von Beginn an medizinisch betreute. „Dr. Kurt“ kümmerte sich dabei nicht nur um die vielen „Wehwehchen“ der Teilnehmer, sondern hatte auch immer einen guten Rat für Betreuer und Teilnehmer zur Vorbeugung vieler kleinerer Krankheiten parat. „Klar helfe ich euch im kommenden Jahr“ beantwortete er das Bemühen der gesamten Campcrew für seine weitere Mitarbeit. Und die Chancen stehen auch nicht schlecht, dass „Dr. Kurt“ vielleicht auch die medizinische Betreuung beim Olympischen Jugendlager der Sportjugend in London übernimmt.
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