Zuschüsse für Deutsch-Französische Jugendbegegnungen

Saint Malo in Frankreich
Saint Malo in Frankreich

Zu den häufigsten internationalen Jugendbegegnungen zählen die Deutsch-Französischen Jugendbegegnungen. Sie basieren auf dem Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der französischen Republik über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit vom 22. Januar 1963 und der daraus resultierenden Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) am 29. Oktober des gleichen Jahres.

Dieses fördert den Deutsch-Französischen Jugendaustausch und hilft seinen Partnern bei finanziellen, pädagogischen und sprachlichen Fragen. Im Wesentlichen beruht das Konzept einer Bezuschussung auf den gleichen Grundlagen wie die Förderung Internationaler Jugendbegegnungen.

Auch eine Deutsch-Französische Jugendbegegnung versteht sich als ein wechselseitiger Austausch mittels In- (der Austausch findet im eigenen Land statt) und Out-Begegnungen (die Maßnahme erfolgt im Partnerland). Als Besonderheit gibt es allerdings die so genannte „Drittort-Begegnung“ in Deutschland. Hier bleibt die deutsche Gruppe nicht in der eigenen Familie, sondern sie ist gemeinsam mit dem französischen Partner in einer Jugendherberge, Zeltlager o.Ä. untergebracht.

Deutsch-Französische Jugendbegegnungen werden sowohl über das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) als auch den Landkreisen und kreisfreien Städten (kommunale Mittel) bezuschusst.

Mittel des Deutsch-Französischen Jugendwerks:

Eine Förderung gibt es bei „Drittort-Begegnungen“ für sämtliche Teilnehmer oder als Zuschuss zu den Fahrtkosten (bei Frankreich-Aufenthalten).

Antragsstellung und Auszahlung erfolgt über die Sportjugend Rheinland-Pfalz durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW).

Die genaue Höhe der Förderung errechnet sich erst nach Vorlage des Verwendungsnachweises, der spätestens 4 Wochen nach Ende der Maßnahme gemeinsam mit den weiteren notwendigen Abrechnungsformularen einzureichen ist.

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Kommunale Fördermittel:

Je nach Wohnort der Teilnehmer bezuschussen die entsprechenden Landkreise/kreisfreien Städte.

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Besonderheiten:

Als Besonderheit einer Deutsch-Französische Jugendbegegnung gilt die so genannte „Drittort-Begegnung“ in Deutschland. Hier bleibt die deutsche Gruppe nicht in der eigenen Familie, sondern sie ist gemeinsam mit dem französischen Partner in einer Jugendherberge, Zeltlager o. Ä. untergebracht.

Wichtig:

Eine Freizeit ohne Partnerbezug wird nicht als Deutsch-Französische Jugendbegegnung gewertet.

Eine Doppelförderung ist nicht möglich! Mittel des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und Landesmittel schließen sich gegenseitig aus.