Bundeswirtschaftsministerium untersucht Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Sportvereine und Sportwirtschaft / LSB und Sportbünde unterstützen die Studie

Die Covid-19-Pandemie hat den rheinland-pfälzischen Sport auch in dieser zweiten Welle fest im Griff. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ermittelt nun über eine Studie im Rahmen des Sportsatellitenkontos Deutschland unter Beteiligung des Instituts für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Auswirkungen der Pandemie auf den nicht-organisierten und organisierten Sport – gerade auch auf die Sportvereine. Das BMWi benötigt so schnell wie möglich aktuelle Infos über die Lage im Sport. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft gemeinsam mit den Sportbünden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen alle Sportvereine zur Teilnahme an der Studie auf.

„LSB und Sportbünde unterstützen die Studie ausdrücklich, da sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die rheinland-pfälzischen Vereine teilweise erst jetzt – zu Beginn des neuen Jahres – zeigen“, sagt Christof Palm, kommissarischer Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes. „Daher sind wir auf aktuelle Daten der Vereine angewiesen, um die notwendige landespolitische Unterstützung der Sportvereine angemessen begründen zu können.“ Die Beteiligung der Sportvereine an der Studie helfe der Politik bereits Anfang 2021, die Herausforderungen für die Sportvereine in der Pandemie zu verstehen und ggf. Unterstützungsleistungen anzupassen. Teilnehmen sollen ausdrücklich auch Vereine, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht oder nur gering von der Pandemie betroffen sind – auch dies wäre nämlich eine wichtige Information.

Die Befragung – in der es unter anderem um Mindereinnahmen, potenzielle Kosteneinsparungen, Covid-19-Auswirkungen und Hilfsmaßnahmen geht – ist freiwillig und erfolgt absolut anonym. Sie dauert nicht länger als 10 bis 15 Minuten. Alle Datenschutzbestimmungen werden eingehalten. Jeder Sportverein soll nur einmalig an dieser Befragung teilnehmen, auch wenn er mehrere Sportarten anbietet – die Fragen beziehen sich jeweils auf den Gesamtverein. Die Teilnahme ist noch bis einschließlich Samstag, 30. Januar, möglich unter diesem Link.

Die zu beantwortenden Fragen im Fragebogen können Sie sich gerne vorab hier anschauen.