Zeitzeugenbefragung: Eiskunstläufer Paul Falk und Biathlet Hans Broschey zu Gast

22.01.2015

Das sportgeschichtliche Seminar der TU Kaiserslautern hat unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Müller im Sommersemester 2014 sowie im Wintersemester 2014/2015 mehrere Zeitzeugenbefragungen wichtiger pfälzischer Sportgrößen durchgeführt. Assistenten des Offenen Kanals Kaiserslautern haben die Interviews mit professioneller Kameraausrüstung aufgenommen.

Wir freuen uns, Ihnen am 22. Januar ab 17.30 Uhr im Seminarraum des Sportbundes Pfalz, in einem Mix von Film und Live-Interviews einige Ergebnisse der Arbeiten vorstellen zu können.

Unter anderem begrüßen wir Olympiasieger Paul Falk und Weltmeisterschaftsteilnehmer Hans Broschey als Interviewpartner.

 

Paul Falk (wohnt in Queidersbach) war deutscher Eiskunstläufer im Paarlauf mit Ria Baran.  Baran und Falk verloren nie einen Wettbewerb. Bereits 1947 wurden sie deutsche Meister, diesen Titel verteidigten sie bis 1952. 1951 wurden sie Europameister in Zürich und Weltmeister in Mailand. 1952 verteidigten sie bei der Europameisterschaft in Wien und der Weltmeisterschaft in Paris beide Titel. Außerdem gewannen sie bei den Olympischen Spielen 1952 in Oslo die Goldmedaille.

 

Hans Broscheys Vita vereint nahezu alle Facetten des Breiten- und Leistungssports. Angefangen bei nationalen und internationalen Erfolgen in jungen Jahren bis hin zur Tätigkeit als Vereinsvorsitzender im fortgeschrittenen Alter. Weil Broschey sich speziell im Biathlon einen Namen machte, ist die Geschichte für einen Pfälzer so ungewöhnlich. Biathlon steckte in den 1960er Jahren noch in den Kinderschuhen aber gerade hier feierte der Pfälzer große Erfolge. So wurde er 1965 deutscher Heeresmeister und nahm an den Holmenkollenspielen in Oslo sowie an mehreren Ländervergleichskämpfen des Deutschen Skiverbands teil. Höhepunkt war die Teilnahme an der Biathlon-Weltmeisterschaft in norwegischen Elverum 1965.

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