Pressemitteilungen
Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen aus dem aktuellen Jahr:
Sportbund Pfalz trauert um Ehrenmitglied Horst Eller
Sportbund Pfalz trauert um Ehrenmitglied Horst Eller – Über sechs Jahrzehnte im Hauptausschuss aktiv
Der Sportbund Pfalz trauert um sein Ehrenmitglied Horst Eller, der am 8. März im Alter von 88 Jahren verstorben ist. »Mit Horst Eller verlieren wir einen treuen und stets hilfsbereiten Sportkameraden, der unseren Verband über mehr als sechs Jahrzehnte mit großer Überzeugung für den Breitensport geprägt hat. Sein Tod erfüllt uns mit großer Trauer«, sagte Sportbund-Präsident Rudolf Storck auf der Hauptausschusssitzung am 16. März in Kaiserslautern.
Erst vor etwas mehr als einem Jahr, am 2. Dezember 2024, wurde Horst Eller in Edenkoben mit der Ehrenmedaille des Sportbundes Pfalz ausgezeichnet – als Anerkennung für 60 Jahre ununterbrochene Mitarbeit im Hauptausschuss, seine langjährige Vertretung des Basketballverbands Pfalz und für seinen Einsatz als Lehrgangsleiter des Sportbundes.
Horst Eller war ein Pionier des Basketballsports in Bad Dürkheim und der gesamten Pfalz. Erst 2022 legte er seine Ämter im Basketballverband nieder; seine Tätigkeit als Lehrgangsleiter beim Sportbund Pfalz führte er jedoch weiter. Bereits 2006 war er zum Ehrenmitglied des Dachverbandes ernannt worden und blieb auch danach eng mit dessen Arbeit verbunden.
Seine sportliche Laufbahn begann vielseitig – mit Fußball in Birkenheide, Feldhandball in Grethen sowie Theater- und Tanztätigkeiten in der Jugend. Nach einer schweren Verletzung wandte er sich dem Basketball zu und setzte dort entscheidende Impulse. 1963 gründete er die Basketballabteilung des TV Dürkheim, baute Mannschaften auf, auch im Damenbereich, und etablierte den Sport in der Kurstadt.
Sein Engagement blieb nicht auf Dürkheim beschränkt: Schon ein Jahr nach der Abteilungsgründung wurde er in den Vorstand des pfälzischen Basketballverbands berufen. 1964 folgte die Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden, ab 1987 führte er den Verband über 23 Jahre als Vorsitzender. »Die Zeit beim Basketballverband und beim Sportbund Pfalz war verdammt schön«, sagte er einmal rückblickend.
Auch der pfälzischen Sportgeschichte hat Horst Eller ein bedeutendes Erbe hinterlassen. Als Gründungsmitglied des Vereins Pfälzische Sportgeschichte war er Ideengeber, Organisator und leidenschaftlicher Bewahrer sporthistorischer Erinnerungen. Er unterstützte das Pfälzische Sportmuseum, sammelte Geschichten und Exponate – und füllte jede Veranstaltung mit seiner unverwechselbaren Fröhlichkeit. »Wo Horst war, da war gute Stimmung – und es wurde viel gelacht. Wir werden ihn sehr vermissen«, betont Vereinsvorsitzender Asmus Kaufmann.
Der Sportbund Pfalz verneigt sich in Dankbarkeit vor einem Menschen, der über Jahrzehnte mit Herz, Humor und unermüdlichem Engagement für den Sport lebte.
Wahlarenen des Sports: Mehr Sichtbarkeit und klare politische Zusagen gefordert
Wahlarenen des Sports: Mehr Sichtbarkeit und klare politische Zusagen gefordert
Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die regionalen Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen ziehen ein deutliches Zwischenfazit ihren landesweiten Wahlarenen, die seit dem 4. Juni 2025 in Mainz, Zweibrücken und Neuhäusel mit im Landtag vertretenen Parteien durchgeführt wurden.
Vereinsmanagement-Seminare im März
Online-Seminar am 12. März: »Extremismus im Sportverein – Ein Werkzeugkasten«
Sportvereine stehen für Gemeinschaft, Fairness und Respekt. Dennoch können auch sie von extremistischen Tendenzen betroffen sein, etwa durch diskriminierende Sprache, Ausgrenzung oder gezielte Einflussnahme. Das Seminar vermittelt praxisnahe Informationen und konkrete Werkzeuge für den Vereinsalltag. Es zeigt auf, wie extremistische Verhaltensweisen erkannt, präventive Maßnahmen gestärkt und Vorfälle rechtssicher bearbeitet werden können. Ziel ist es, Vereine als sichere Orte der Vielfalt und des respektvollen Miteinanders zu stärken und Verantwortlichen mehr Sicherheit im Handeln zu geben.
Termin: 12. März, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Online
Referent: Dr. Falko Zink, Rechtsanwalt
Gebühr: 10 €
Präsenz-Seminar am 14. März: »Clever argumentieren & überzeugen – Kommunikation & Gesprächsführung«
Kommunikation und Gesprächsführung stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Gemeinsam werden die Grundlagen erarbeitet und anhand konkreter Beispiele aus dem Vereinsalltag praktisch angewendet. Im Fokus steht, wie Botschaften klar vermittelt werden, besonders in herausfordernden Situationen wie Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen oder Übungsstunden. Behandelt werden verbale und nonverbale Kommunikation, der gezielte Einsatz von Körpersprache sowie Techniken des freien Sprechens. Zudem lernen die Teilnehmenden, mit der 5-Satz-Methode überzeugend zu argumentieren und auch in schwierigen Momenten souverän zu reagieren.
Termin: 14. März, 09:00-16:00 Uhr
Ort: Edenkoben
Referent: Felix Bender, Kommunikationstrainer
Gebühr: 40 €
Biathlon-Pionier Hans Broschey aus Höheinöd 92-jährig verstorben
Pfälzer Biathlon-Pionier hat Sportgeschichte geschrieben
Hans Broschey aus Höheinöd ist 92-jährig verstorben
Der Pfälzer Sport trauert um Hans Broschey, der am 12. Februar in Pirmasens gestorben ist. Broschey wurde 92 Jahre und hat als einziger Pfälzer Biathlet auf internationalem Niveau mit einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1965 in Norwegen Sportgeschichte geschrieben.
Hans Broschey aus Höheinöd kämpfte, wie es sich im Wettkampfsport gehört, bis zum Schluss – doch dieses Mal ohne Erfolg. Eine verschleppte Verletzung warf den alltags umtriebigen und leidenschaftlichen Hobbygärtner aus der Bahn. Von dieser Verletzung erholte er sich nicht mehr. Kurz vor seinem 93. Geburtstag im März verstarb er jetzt am 12. Februar im Krankenhaus in Pirmasens. Hans Broschey hinterlässt eine bewegte und bewegende Geschichte des pfälzischen Sports.
1965 nahm Hans Broschey im norwegischen Elverum als erster und bis heute einzige Pfälzer an einer Biathlon-Weltmeisterschaft teil. Broschey kam bereits 1958 als Soldat zu den Gebirgsjägern ins bayerische Traunstein, wo er nach einem Jahr als Skilangläufer zum ersten Wettkampfteam gehörte. Von 1960 bis 1970 nahm er an zwölf internationalen und nationalen Militärwettkämpfen, sowohl im Langlauf als auch dann bei Biathlonwettbewerben teil. 1965, mit 32 Jahren, erlebte er sein sportlich erfolgreichstes Jahr. Broschey wurde Deutscher Heeresmeister im Biathlon und belegte vordere Plätze bei bayerischen und deutschen Meisterschaften. Er nahm an den Holmenkollenspielen in Oslo teil und an mehreren Ländervergleichskämpfen des Deutschen Skiverbands. Höhepunkt war die Biathlon-Weltmeisterschaft in Elverum/Norwegen, wo er mit der Mannschaft startete. Biathlon steckte damals noch in den Kinderschuhen und entwickelte sich aus dem Militärsport.
Doch den Höheinöder nur auf seine Erfolge im Skisport zu reduzieren, wäre zu kurzgefasst. Das Sportler-Leben von Hans Broschey vereinte nahezu alle Facetten des Breiten- und Leistungssports. Broscheys Heimatverein war der TV Höheinöd, wo er ursprünglich Leichtathletik betrieb. 1950 startete er zum ersten Mal mit 17 Jahren bei einem Waldlauf. Über ein Jahrzehnt war er dann als Mittel- und Langstreckenläufer pfalzweit vorne dabei. Er nahm an vielen Wettbewerben des Leichtathletikverbandes teil und erzielte zahlreiche Erfolge. Im Winter wechselte das Konditionswunder auf die Skier.
Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Broschey dem Skisport treu. 1967 wurde er Trainer der Wettkampfmannschaft des Skiverbandes Pfalz und organisierte hier den Wettkampfsport neu. Er erwarb die Trainer A-Lizenz und wurde Landesausbilder im Skilanglauf. 1975 führte er die Übungsleiter-Ausbildung „Skilanglauf“ im Verband ein und übernahm 1979 das Referat »Skisport an Schulen«. 1980 begann er mit der Ausbildung von Lehrern bei der damaligen Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz. 1986 bildete er Lehrer an Gymnasien für Ski Nordisch aus und es fand auf seine Initiative hin die erste Schulveranstaltung »Jugend trainiert für Olympia« mit 300 Teilnehmern statt.
Talente zu finden und zu fördern, das lag Broschey am Herzen und dies gelang ihm eindrucksvoll, denn 1986 führte er Jens Hinkel vom Ski Club Pirmasens zum Deutschen Jugendmeistertitel im Langlauf. Dies war damals eine Sensation, denn mit Hinkel kam ein Nachwuchstalent erstmals nicht aus Bayern, sondern aus der Pfalz. 2005 schließlich wurde Broschey vom Deutschen Skiverband in das Referat Behindertenskisport für zehn Jahre berufen.
Zuvor schon, 1998, übernahm Broschey für einige Jahre den Vorsitz seines Vereins TV Höheinöd. In dieser Zeit realisierte er unter anderem den Neubau der Turnhalle, die später vom Verein den Namen »Hans-Broschey-Halle« erhielt.
2023 hat der Verein »Pfälzische Sportgeschichte« sein Gründungsmitglied Hans Broschey mit der Christian-Löffler-Urkunde ausgezeichnet. Es ist die höchste Auszeichnung des Vereins und wird für besondere Verdienste um die Pfälzische Sportgeschichte verliehen. Hans Broschey hat über viele Jahre hinweg dem Pfälzischen Sportmuseum in Hauenstein wichtige und interessante Exponate aus seinem Sportlerleben übergeben und viele Sportgeschichten vermittelt. Jetzt ist es die Aufgabe des Vereins, das Andenken an Hans Broschey zu bewahren.
Kontakt
Asmus Kaufmann
1. Vorsitzender Verein Pfälzische Sportgeschichte
T 0631.34112-35
Vollversammlung der Sportjugend Pfalz mit Neuwahlen am 06. März in Ramstein
Jan Krämer kandidiert erneut
Vollversammlung der Sportjugend Pfalz mit Neuwahlen am 06. März in Ramstein
Am 06. März findet in Ramstein-Miesenbach die Vollversammlung der Sportjugend Pfalz statt. Im Mittelpunkt stehen der Bericht des Vorsitzenden Jan Krämer sowie die Neuwahlen des Vorstandes. Ebenso im Fokus: verschiedene Änderungen in der bestehenden Jugendordnung, insbesondere zur Wahlperiode (Dauer der Amtszeiten). Außerdem stellen sich im außerparlamentarischen Teil die beiden Landtagsabgeordneten Marcus Klein (CDU) und Daniel Schäffner (SPD) in einem kurzen politischen Diskurs den Fragen der Sportjugend.
Jan Krämer (34) aus Queidersbach lenkt seit 2022 als Vorsitzender die Geschicke der Sportjugend Pfalz, die sich in fast 2.000 pfälzischen Sportvereinen für rund 200.000 Kinder und Jugendliche im Alter bis 27 Jahre einsetzt. Krämer kann auf eine erfolgreiche Entwicklung der pfälzischen Sportjugend in den Bereichen Aus- und Fortbildung, Freizeiten und Veranstaltungen zurückblicken. Besonders stolz ist die Jugendorganisation des Sportbundes Pfalz auf die Teilnahmen an den European Championships in München 2022 sowie den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024 mit jeweils 35 jungen Sportler*innen. »Besonders Olympia 2024 stellte uns vor große Herausforderungen, zumal der Kauf von Wettkampftickets teuer war und keine größeren Gruppenkontingente zuließ«, so Krämer im Rückblick.
SV Dammheim erhält den AOK-Gesundheitspreis »Sportjugend Pfalz«
Sportjugend Pfalz: Pressemitteilung vom 16. Februar 2026
SV Dammheim begeistert Nachwuchs sportlich wie auch außersportlich
Der SV Dammheim erhält den AOK-Gesundheitspreis »Sportjugend Pfalz«
Die Jugend des Sportverein 1961 Dammheim e.V. erhält am Dienstag, dem 24. Februar, den mit 500 € dotierten AOK-Gesundheitspreis »Sportjugend Pfalz«. Mit diesem Preis belohnt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Kooperation mit der Sportjugend Pfalz die engagierte Jugendarbeit der Sportvereine.
Der SV Dammheim spielt im Dorf nicht nur sportlich eine gewichtige Rolle, er gestaltet auch das öffentliche Leben gemeinsam mit der Ortspolitik sowie weiteren Vereinen und Institutionen. Mit seinen Abteilungen Fußball, Turnen und Tischtennis sowie den über 500 Mitgliedern ist der SV der größte Verein im Ort. Von diesen sind inzwischen rund 200 Kinder und Jugendliche im Alter bis 18 Jahre, das entspricht mehr als einem Drittel. Seinen Nachwuchs begeistert der SV Dammheim nicht nur mit Sportangeboten, er versucht diesen auch mit zahlreichen »Zusatzangeboten« längerfristig an sich zu binden. Für die 20 Trainingseinheiten und 6 Wettkämpfe wöchentlich greift der Verein auf 20 Übungsleitende und Helfer zurück. Schließlich müssen aber auch die Eltern ran, um das gesamte Jahresprogramm zu bewältigen. So veranstaltet der Verein nicht nur Sport- und Freizeitcamps, unterstützt finanziell die regelmäßigen Fahrten auf den Betzenberg, er organisiert zudem jährlich als Highlight seinen Kinderfasching mit Live-Band für über 250 Besucher. Darüber hinaus hilft der Verein bei der örtlichen Ostereiersuche, der Kerweveranstaltung sowie beim Martinsumzug. Stolz ist der Vorsitzende Jochen Wiss vor allem auf die Kooperationen mit der ortsansässigen Grundschule. »Wir unterstützen uns gegenseitig bei der Durchführung unserer Spiel- und Sportfeste sowie dem »Adventsfenster«, das mit freien Getränken und Snacks für alle Bewohner des Ortes zugänglich ist«, so Wiss. Auf diese Weise wirbt der Verein auch ganz nebenbei für seine Angebote und kommt zu neuen Mitgliedern.
Vereinsmanagement-Seminare im Februar
Sportbund Pfalz: Pressemitteilung vom 05. Februar 2026
Online-Seminar am 19. Februar: »Gesetzliche Unfallversicherung auch für Sportvereine«
Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ist eine gesetzliche Unfallversicherung zu deren Versicherten auch die Sportvereine zählen, die dadurch gute Rahmenbedingungen für ihren Spitzen-, Breiten- und Freizeitsport vorfinden. Das Online-Seminar gibt praktische Informationen und Handlungsanleitungen rund um die gesetzliche Unfallversicherung für Vorstände, gewählte Ehrenamtsträger, Kassen- oder Sportwarte und Aktive. Inhalte sind u. a. Zuständigkeit der VBG für Sportvereine, Kreis der versicherten Personen, Versicherungsfälle, arbeitnehmerähnliche, selbstständige und versicherte Tätigkeiten, Eltern-Fahrdienste, Umfang sowie Grenzen des Versicherungsschutzes, Arbeitsunfall, Wegeunfall und Leistungen der VBG im Schadenfall.
Termin:19. Februar, 18:00-20:15 Uhr
Ort: Online
Referent: Christian Klöckner, VBG
Gebühr: Kostenfrei
Präsenz-Seminar am 21. Februar: »Microsoft-Office – Mehr als nur Excel & Word«
Das Microsoft-Office-Paket beinhaltet in der Regel die Anwendungsprogramme Word, Excel, Outlook und PowerPoint. Diese Programme werden durch gemeinsame Schnittstellen miteinander verbunden. Ein Serienbrief entsteht z. B. durch die Verbindung der Adressdaten aus Excel und dem Brieftext aus Word. Folgende, weitere Inhalte werden im Kurs besprochen: Schreiben, Rechnen, Präsentieren, umfangreiche Tabellenkalkulation, grafische Aufbereitung von Daten, Präsentation von Ergebnissen.
Termin: 21. Februar, 09:00-16:00 Uhr
Ort: Kaiserslautern
Referent: Yannick Bachmann, IT-Systemadministrator
Gebühr: 40 €
»Zukunftsforum« am 28. März: Impulse für moderne Sportvereine
Sportbund Pfalz: Pressemitteilung vom 03. Februar 2026
Am Samstag, dem 28. März lädt der Sportbund Pfalz zum »Zukunftsforum: Impulse für moderne Sportvereine« ein. Dabei geben Experten in Kaiserslautern spannende Einblicke in zukunftsweisende Vereinsthemen und teilen wertvolle Tipps für alle Engagierten aus Sportvereinen, Vereinsverantwortliche und Interessierte, die neue Impulse für die Vereinsarbeit suchen.
Förderungen für pfälzische Vereine: Sportbund- & Sportjugend-Zuschüsse im Überblick
Sportbund Pfalz: Pressemitteilung vom 28. Januar 2026
Der Sportbund und die Sportjugend Pfalz unterstützen die pfälzische Vereinsarbeit auf vielerlei Art und Weise. Ein großer Baustein des umfangreichen Serviceangebotes für unsere Mitgliedsvereine sind die vielseitigen Angebote im Bereich der Förderung.
Ob bei Baumaßnahmen, Aus- und Fortbildung, Sportjugend-Themen, Digitalisierung, Klima und Umwelt, Breitensport, Öffentlichkeitsarbeit, Vereins-Aktionen oder im Bereich Integration – das Angebot an Sportbund- sowie Sportjugend-Zuschüssen für Mitglieder ist groß und vielseitig. Um unseren pfälzischen Sportvereinen gleich zu Beginn des neuen Jahres 2026 einen bestmöglichen Überblick über alle Fördermöglichkeiten zu geben, die diesen zur Verfügung stehen, haben wir eine kompakte Gesamtübersicht zusammengestellt. Darin sind alle unsere Förderungen inklusive einer kurzen Beschreibung der wichtigsten Kriterien zu finden.
Pfalzsport-Magazin erschienen: Erste Ausgabe 2026 steht zum Durchblättern bereit
Sportbund Pfalz: Pressemitteilung vom 26. Januar 2026
Das Pfalzsport-Magazin des Sportbundes Pfalz für die Monate Januar und Februar 2026 liegt vor und kann ab sofort durchgeblättert werden.
Das kompakte Heft bietet Ihnen auf insgesamt 32 Seiten gewohnt viele spannende Infos sowie Tipps rund um den pfälzischen Sport und enthält darüber hinaus aktuelle Themen des Sportbundes Pfalz, seiner Mitglieder und der Sportjugend Pfalz.
Im Fokus der ersten Ausgabe 2026 stehen die Forderungen der rheinland-pfälzischen Sportbünde zur anstehenden Landtagswahl, ein Rückblick auf das Jahr 2025 mit den wichtigsten Zahlen aus unseren 16 Sportkreisen sowie eine Übersicht aller Sportbund-Förderungen für das Jahr 2026. Darüber hinaus finden Sie alles Wichtige zur Jubiläumsauflage unseres beliebten Großseminars »Sportmedizin aktuell«, dass wir in diesem Jahr zum 30. Mal gemeinsam mit der BG Klinik Ludwigshafen durchführen und weitere nützliche Themen für Ihre Vereins- oder Verbandsarbeit – Viel Spaß beim Lesen!
Vereinsmanagement-Seminare zu Jahresbeginn
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Online-Seminar am 29. Januar: »Rechte & Pflichten von Kassenprüfern«
Jubiläums-Ausgabe »Sportmedizin aktuell«: 30. Großseminar für Übungsleiter & Trainer
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»Sportmedizin aktuell«
Jubiläums-Ausgabe: 30. Großseminar für Übungsleiter & Trainer in der BG Klinik
»In einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft ständig wandelt und Formate schnell kommen und gehen, ist eine Veranstaltung, die seit drei Jahrzehnten Bestand hat, eine echte Besonderheit. Der anhaltende Zuspruch zeigt, wie überzeugend die Ärztinnen und Ärzte der BG Klinik komplexe medizinische Inhalte verständlich und praxisnah vermitteln. Wir freuen uns sehr, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern und den wertvollen Austausch fortzuführen«, so Janina Miecke, Abteilungsleiterin Bildung beim Sportbund Pfalz.
Im Rahmen von sechs verschiedenen Vorträgen werden unter anderem Ursachen und Behandlungsmethoden zu verschiedenen Krankheitsbildern und Verletzungsszenarien sowie die Aussichten zur Rückkehr in den Sport erläutert. Folgende Themen stehen im Mittelpunkt der 30. Ausgabe des »Sportmedizin aktuell«:
Meniskusverletzungen bei Sportlern: Therapie, Rehabilitation & Rückkehr zum Sport
Dr. med. Axel Schumacher, BG Klinik LU
Schmerzende Achillessehne – Was kann ich bei Achillodynie machen?
Dr. med. M.Sc. Patrick Thomé, BG Klinik LU
How to »Erste Hilfe« am Spielfeldrand
Dr. med. Felix Metzger, BG Klinik LU
Wirbelsäulentrauma bei Sportlern
Dr. med. Eric Mandelka, BG Klinik LU
Metabolic-Induced Training Load –Leistungssteigerung in Rehabilitation & Spitzensport
Dr. med. Alexander Franz, BG Klinik LU
Ultrarunning – Gefahren & Verletzungen
Dr. med. Lukas Hörnig, BG Klinik LU
Moderiert wird das Format wie gewohnt von Prof. Dr. Sven Vetter (BG Klinik Ludwigshafen), der bereits seit vielen Jahren gekonnt durch das Programm führt und zusammen mit den Referenten auch Fragen aus dem Plenum beantworten wird.
Termin: 28. Februar, 09-13 Uhr
Ort: BG Klinik Ludwigshafen, Großer Hörsaal
Gebühr: 25 €
Anmeldung: www.sportbund-pfalz.de
Anmeldeschluss: 21. Februar 2026
Infos
Peggy Zimmermann
T 0631.34112-36
E peggy.zimmermann@sportbund-pfalz.de
Qualifizierte Vereinsarbeit: DOSB Vereinsmanager C-Ausbildung ab 16. Februar
Qualifizierte Vereinsarbeit: DOSB Vereinsmanager C-Ausbildung
Die Ausbildung für Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter im Sportverein!
Qualifizieren Sie sich 2026 weiter und nutzen Sie den Jahresbeginn zur Ausbildung: Mit der DOSB Vereinsmanager C-Ausbildung bietet der Sportbund Pfalz insbesondere Beschäftigten in der Vorstandschaft eines Sportvereins die Möglichkeit, sich vielseitig und praxisnah zu qualifizieren. Aber auch andere Engagierte eines Sportvereins können teilnehmen und sich in den verschiedensten Themengebieten rund um die Vereinsarbeit ausbilden lassen. Neben Vereinsrecht, Sportförderung, Sportversicherung & Co. stehen auch Lerneinheiten aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsmanagement und Vereinsführung auf dem Plan. Um den Teilnehmenden eine höhere Flexibilität bieten zu können, werden die Ausbildungsinhalte in einem Wechsel aus Präsenz- und Online-Modulen vermittelt. Die Ausbildung wird mit Erhalt der DOSB Vereinsmanager C-Lizenz abgeschlossen, welche vier Jahre Gültigkeit besitzt und danach mit der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen entsprechend verlängert werden kann.
Termine: Start ist am 16. Februar und Ende, nach Absolvieren aller Module, am 29. April 2026
Ort: SWFV-Sportschule Edenkoben und Online
Referent*innen: Verschiedene
Gebühr: 180 € inkl. Wahlseminare und Verpflegung, zzgl. Übernachtungskosten
Infos & Anmeldung: www.sportbund-pfalz.de
Anmeldeschluss: 23. Januar 2026
Infos
Jennifer Görgen
T 0631.34112-23
E jennifer.goergen@sportbund-pfalz.de
Digitaler Sportjahres-Startschuss: Online Seminarreihe startet am 26. Januar
Jetzt anmelden: DOSB Jugend- und Übungsleiter-Kompaktausbildung
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Jetzt anmelden: DOSB Jugend- und Übungsleiter-Kompaktausbildung
Am 20. Februar beginnt die erste von zwei DOSB Jugend- und Übungsleiter-Kompaktausbildungen der Sportjugend Pfalz 2026. Mit der Kompaktausbildung bietet die Sportjugend insbesondere Übungsleitern, Jugendleitern, Betreuern mit und ohne Lizenz sowie interessierten Jugendlichen aus den Sportvereinen (Mindestalter 16 Jahre) die Möglichkeit, sich vielseitig und praxisnah zu qualifizieren.
Im Rahmen der Ausbildung werden an sechs Präsenz-Wochenenden zzgl. Online-Modulen neben dem großen sportpraktischen Bereich des Breiten- und Freizeitsports auch wichtige pädagogische Grundkenntnisse sowie Arbeitshilfen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen vermittelt. Inhalte sind unter anderem Aufbau, Planung und Durchführung von Übungsstunden, Trainings- sowie Bewegungslehre und Grundlagen der Sportmedizin sowie der Sportpädagogik. Auch die Planung von Freizeiten und Spielfesten mithilfe der entsprechenden Fördertöpfe, Möglichkeiten zur Mitbestimmung Jugendlicher im Verein und Wissensvermittlung zu jugendgefährdenden Einflüssen im Nachwuchsbereich (speziell die Prävention sexualisierter Gewalt), sind fester Bestandteil der Ausbildung. Nach bestandener Prüfung erfolgt die Aushändigung der DOSB-Übungsleiter-Lizenz mit 18 Jahren, die DOSB-Jugendleiter-Lizenz und die Jugendleitercard (JuLeiCa) können bereits ab 16 Jahren ausgegeben werden.
Termine: Start ist am 20. Februar und Ende, nach Absolvieren aller Module, am 21. Juni 2026
Ort: Annweiler, Aschbacherhof, Edenkoben, Schifferstadt und Online
Referent*innen: Verschiedene
Gebühr: 180 € inkl. Übernachtung und Verpflegung
Infos & Anmeldung: www.sportjugend-pfalz.de
Anmeldeschluss: 06. Februar 2026
Infos
Maximilian Hell
Bildungsreferent Sportjugend Pfalz
E sj@sportbund-pfalz.de
T 0631.34112-52
Hauptausschuss Sportbund Pfalz: Kritik an Planungen zum Sondervermögen
Sportbund Pfalz: Pressemitteilung vom 14. Dezember 2025
Lediglich ein Prozent für den Sport vorgesehen
Hauptausschuss des Sportbundes Pfalz kritisiert aktuelle Planungen zum Sondervermögen
In der Sitzung des Hauptausschusses des Sportbundes Pfalz am 08. Dezember in Annweiler kritisierte das zweithöchste Gremium des pfälzischen Dachverbandes die aktuellen Planungen zum Sondervermögen „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“ und zeigte sich enttäuscht. „Trotz der Ankündigung, auch Investitionen in den Sportsektor vorzusehen, bleibt der vorgesehene Anteil weit hinter den Erwartungen zurück“, sagte Präsident Rudolf Storck. Von ursprünglich angedachten zehn Prozent für den Sport sind im aktuellen Gesetzentwurf lediglich ein Prozent übriggeblieben. „Im Vergleich zu anderen Bundesländern erfährt der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz nicht die Wertschätzung, die er verdient“, äußerte Storck deutlich seine Unzufriedenheit.
Im Rahmen der Landtagssitzung am 10. Dezember, hat der Landtag nun bereits den ersten Schritt zur Verabschiedung des Landesgesetzes über die Errichtung des Sondervermögens unternommen. Mit den vorgesehenen 19,3 Millionen Euro für den Sport – verteilt auf zwölf Jahre bei einem Gesamtvolumen von 1,93 Milliarden Euro – wird es in Rheinland-Pfalz nicht möglich sein, dringend benötigte Infrastrukturprojekte wie wettkampfgerechte Schwimmbäder umzusetzen. Dies steht im deutlichen Widerspruch zu den Erwartungen, die zuvor in der Plenardebatte geweckt wurden. „Dieser Betrag reicht bei Weitem nicht aus, um den bestehenden Sanierungsstau oder Infrastrukturmangel im Sport spürbar zu beheben“, erklärte Rudolf Storck.
Ein Blick ins Saarland zeigt, wie es besser geht: Dort werden rund zehn Prozent des Sondervermögens – insgesamt rund 113,5 Millionen Euro – für ein umfassendes Schwimmbadinvestitionsprogramm bereitgestellt. In Hessen profitiert der Sport von 130 Millionen Euro für eine Sportstätten-Modernisierungsoffensive. Auf solche Signale hatte auch der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz gehofft.
Hinzu kommt: Während im Saarland und in Hessen die Landesregierung den Stellenwert des Sports für ihre Bürger auch in entsprechenden Erklärungen zu ihren Planungen zur Verwendung des Sondervermögens im Schulterschluss mit dem Sport unterstreicht, haben die Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz bis heute nicht mit dem organisierten Sport darüber gesprochen. Es herrscht diesbezüglich Funkstille von Seiten des Ministeriums des Innern und für Sport. „Wir können uns nicht im März mit der Landesregierung zu dem gemeinsamen Ziel vereinbaren, Rheinland-Pfalz zum „Bewegungsland Nummer eins“ zu machen, wenn neun Monate später nur minimale Mittel für Sport und Bewegung bereitgestellt werden“, blickt Rudolf Storck auf den zweiten Bewegungsgipfel 2025 zurück.
Der Sportbund Pfalz appelliert, genau wie der der Landessportbund Rheinland-Pfalz, eindringlich an alle politischen Vertreter*innen im Landtag, bis zur voraussichtlichen Verabschiedung des Gesetzes Ende Januar nachzusteuern und den Sport angemessen zu berücksichtigen.
Medienkontakt
Christoph Fritzinger
Abteilungsleiter Marketing
T 0631.34112-34
E christoph.fritzinger@sportbund-pfalz.de
Sportbund Pfalz-Jahresprogramm 2026 erschienen
Sportbund Pfalz: Pressemitteilung vom 12. Dezember 2025
Medienkontakt
Christoph Fritzinger
Abteilungsleiter Marketing
T 0631.34112-34
E christoph.fritzinger@sportbund-pfalz.de
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