Wettbewerb “Sterne des Sports”

Sport­vereine sor­gen jahr­ein jahr­aus für att­rak­tive Sport- und Freizeit­ange­bote, für aus­reichend Bewe­gung und sie leis­ten einen gro­ßen gesell­schaft­lichen Bei­trag bei­spiels­weise im Be­reich der Inte­gra­tion und der Inklu­sion. Dieses viel­fäl­tige Enga­gement beloh­nen die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu­sammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund mit dem Wettbewerb Sterne des Sports.

Die Ster­ne des Sports wer­den auf drei Ebe­nen verge­ben. Auf der loka­len, der bron­zenen Ebe­ne, wer­den Ver­eine direkt von ihrer Volks- und Raiffeisen­banken ausge­zeichnet. Die jewei­ligen Sie­ger kommen wei­ter auf die „silber­ne“ Landes­ebene, wo die Preisverlei­hung von den Landes­sport­bün­den und den regio­nalen Genos­senschafts­verbün­den ausge­richtet wird. Der Sie­ger aus den Län­dern ist dann auto­matisch quali­fiziert für die Verga­be des Golde­nen Sterns auf Bun­des­ebene.

Alle Informationen zum Wettbewerb “Sterne des Sports” finden Sie auf dieser Webseite. Zur Online-Bewerbung gelangen Sie direkt über folgenden Link.

Nächster Bewerbungszeitraum:

01. April – 30. Juni 2021

Ergebnisse 2020

Die Sieger der „Sterne des Sports 2020“ auf Bronze-Ebene im Überblick:

VR-Bank Südwestpfalz e.G. Pirmasens-Zweibrücken

1. Preis Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken,
2. Preis VB Zweibrücken
3. Preis SG Pirmasens 05

Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz e.G.

1. Preis Rudergesellschaft Speyer 1883 e.V.
Förderpreis          Judo-Sportverein Speyer
Förderpreis          Parktennisclub Grünstadt e.V.

VR-Bank Rhein Neckar e.G.

  1. Preis TFC Ludwigshafen

 

Neben den vielen prämierungswürdigen Projekten in den verschiedenen pfälzischen Regionen sind besonders auch die Ehrungen auf Landesebene hervorzuheben. So erzielte der Bronze-Sieger Rudergesellschaft Speyer 1883 e.V. mit dem Projekt „GRIT – mit Hartnäckigkeit und Leidenschaft sind Mädchen erfolgreicher“ in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz den ersten Platz verbunden mit einem Preisgeld von 2.500 € und vertritt unser Bundesland als Landessieger zusammen mit der Partnerbank Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz e.G. in Berlin auf nationaler Ebene. Darüber hinaus erhielt die Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken mit dem Projekt „Corona: Sport mit Abstand, aber kein Abstand vom Sport“ ebenfalls auf Landesebene den Förderpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 500 €.

Ein großes Dankeschön geht an alle teilnehmenden Vereine und besonders auch an die regionalen Volksbanken Raiffeisenbanken, welche den Wettbewerb seit langem intensiv begleiten und so das pfälzische Vereinsengagement würdigen.

Berichte aus und über die Vereine

Rudergesellschaft Speyer 1883 für ihr Mädchenprojekt ausgezeichnet

Von links nach rechts: Till Meßmer, Vorstandsmitglied bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz, Dr. Martina Schott, im Vorstandsteam der Rudergesellschaft Speyer für die Vereinsentwicklung verantwortlich, sowie Ingo Janz, erster Vorsitzender der Rudergesellschaft Speyer präsentieren stolz die “Großen Sterne des Sports” in Silber und Bronze. © Tobias Schwerdt

Von links nach rechts: Till Meßmer, Vorstandsmitglied bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz, Dr. Martina Schott, im Vorstandsteam der Rudergesellschaft Speyer für die Vereinsentwicklung verantwortlich, sowie Ingo Janz, erster Vorsitzender der Rudergesellschaft Speyer präsentieren stolz die “Großen Sterne des Sports” in Silber und Bronze. © Tobias Schwerdt[/caption]

In Deutschland engagieren sich Millionen Menschen ehrenamtlich in Sportvereinen und leisten dabei – über den reinen Sportbetrieb hinaus – wertvolle Dienste für die Gesellschaft. Um diesen Einsatz zu würdigen, richten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken den Wettbewerb „Sterne des Sports“ aus. Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber und somit Landessieger in Rheinland-Pfalz ist in diesem Jahr die Rudergesellschaft Speyer 1883. Ausgezeichnet wurde die Initiative „GRIT – mit Hartnäckigkeit und Leidenschaft sind Mädchen erfolgreich“. Der Preis ist mit 2.500 € dotiert und qualifiziert die Rudergesellschaft zur Teilnahme am Bundesfinale in Berlin.
Die Rudergesellschaft Speyer 1883 war in der Vergangenheit ein überwiegend durch Männer geprägter Verein. Mit der Wahl des paritätisch besetzten Vorstandsteams 2017 änderte sich das, Schritt für Schritt. Das 2018 von Julia Hoffmann und Dr. Martina Schott gestartete Projekt „GRIT – mit Hartnäckigkeit und Leidenschaft sind Mädchen erfolgreich“ verfolgt zwei Ziele: Mädchen und junge Frauen für den Rudersport zu begeistern und durch sportliche Herausforderungen, Coaching und gesellschaftliches Engagement ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Das Projekt fußt auf der Annahme, dass die Projektteilnehmerinnen auch im späteren Leben erfolgreicher sind, wenn sie in ihrer Jugend GRIT (Charakterstärke, Beharrlichkeit) entwickeln und trainieren. Im bisherigen Verlauf des Projekts GRIT hatten die jungen Teilnehmerinnen unter anderem die Möglichkeit, Workshops zum Selbstcoaching zu besuchen, rudern zu lernen, ein Inklusionsprojekt zu begleiten und eigene Ideen hinsichtlich frauenspezifischer Trainingspläne, der Anschaffung von für Frauen geeigneten Sportgeräten und der Einbeziehung von Jugendlichen im Rahmen des Managements im Verein umzusetzen.

„Die Mädchen trauen sich mehr zu“
Um die Ziele der Initiative zu verwirklichen kooperierte die Rudergesellschaft unter anderem mit den „Soroptimist International Club Speyer“ und der „Jugend forscht AG“ in Neustadt an der Weinstraße. Auch die übrigen Frauen im Verein profitieren von den konkreten Änderungen und goutieren dies durch stärkeres Engagement in der Freiwilligenarbeit. Dr. Martina Schott, im Vorstandsteam der Rudergesellschaft Speyer 1883 e. V. für die Vereinsentwicklung verantwortlich, freut sich über die Resultate der Initiative: „Heute ist der ganze Verein vielfältiger und erfolgreicher. Die beteiligten Mädchen trauen sich mehr zu, haben bessere Noten und sind sozial engagiert. Wir sind stolz darauf, dass dieses Engagement mit dem ‚Großen Stern des Sports‘ in Silber ausgezeichnet wurde und freuen uns auf die Entscheidung in Berlin.“

Beispielhafte Initiative
Die Rudergesellschaft Speyer 1883 hatte ihre Bewerbung bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz eingereicht. „Wir freuen uns, dass die Initiative GRIT der Rudergesellschaft Speyer 1883 mit einem ‚Großen Stern des Sports‘ in Silber auf Landesebene ausgezeichnet wurde“, so Till Meßmer, Vorstandsmitglied bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz. „Sportvereine halten unsere Gesellschaft zusammen, bauen Brücken und haben gerade in der Corona-Zeit durch ihr vielfältiges soziales Engagement gezeigt, dass sie für weit mehr stehen als nur Sport – sie stehen auch für Gemeinschaft, für Solidarität, für ein gelebtes Miteinander.“ Die „Sterne des Sports“ werden seit dem Jahr 2004 vergeben. Durch die Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene wurden die teilnehmenden Vereine bisher mit rund 6 Millionen Euro unterstützt. Als Landessieger Rheinland-Pfalz hat sich die Rudergesellschaft für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert und tritt mit der Initiative „GRIT“ dort gegen die Gewinner der anderen Bundesländer an.
© Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG

Sport mit Abstand – aber kein Abstand vom Sport

Von links: Karl Otto Benoit (Karate- und Budolife-Trainer), 1.Vorsitzende Gisela Alt, Autor Michael Dillinger, Sonja Rayer (Leiterin der Turnabteilung)

Mit diesem Motto vom Zweibrücker Autor Michael Dillinger hat sich die Vereinigte Turnerschaft am diesjährigen Wettbewerb „Sterne des Sports“ beteiligt, der von den Volks-und Raiffeisenbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund  jährlich

ausgeschrieben wird. Zunächst gewann sie auf der regionalen Ebene Südwestpfalz den ersten Platz und war damit nach 2018 erneut für die Landesebene qualifiziert und wurde dort „Für das beispielhafte gesellschaftliche Engagement“  ausgezeichnet. Darauf ist der Verein natürlich sehr stolz und auch dankbar für die finanzielle Unterstützung  in Höhe von insgesamt  1000 €

Die Siegerehrung fand, nicht wie sonst in Pirmasens und Mainz, sondern jetzt erst in der VTZ-Turnhalle in Zweibrücken statt.

Die VT Zweibrücken hat in diesem Corona-Sommer, während des Lockdowns seiner Turnhallen und des Fitnessstudios versucht, Kontakt mit ihren Mitgliedern zu halten und sie in dieser schwierigen Zeit auf vielfältige Weise zu unterstützen. Die einzelnen Abteilungen haben mit den eigenen Trainern über Whatsapp, Mails, Videos auf der vereinsinternen Website Kontakt mit ihren Teilnehmern aufgenommen und auch über einen eigenen Youtube-Kanal mit Online-Training und Challenges unterschiedliche Möglichkeiten zum Sporttreiben und zur Unterhaltung angeboten. Als Sport im Freien wieder erlaubt wurde, nutzten das viele Gruppen sofort .

Der Vorstand des Vereins hatte, wenn eine neue Coronaverordnung des Landes herauskam, die Hygienevorschriften für den Verein und sein Fitnessstudio angepasst und sofort für alle veröffentlicht.
Damit ist es dem Verein weitgehend gelungen, sein  soziales Ziel zu erreichen, nämlich den Zusammenhalt untereinander zu halten und zu stärken. Dafür danken wir als Verein auch unseren Übungsleitern und Trainern, die sich kostenlos eingebracht haben.
© VT Zweibrücken