Erlebnisreise der Sportabzeichen-Prüfer*innen

 

Jährlich unternehmen unsere Sportabzeichen-Prüfer*innen und alle Interessierten eine Erlebnisreise in verschiedenste Regionen. In diesem Jahr ging die Reise in den Spreewald:

“32 gut gelaunte Prüfer*innen fanden sich am Sonntag, 04.10.20 um 6:00 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Richter in Erpolzheim ein, um mit dem Fahrer Karl Heinz die weite Reise in den Spreewald anzutreten. Nach 10 Stunden Fahrt in Lübbenau angekommen, wartete dort schon die Tschu-Tschu-Bahn „Molly“, um uns in das Inseldorf Lehde zu fahren. Dort verbrachten wir 4 schöne Tage in der romantischen Hotelanlage „Starick“. Ambiente, Zimmer und Essen waren toll!
Jeden Tag standen Ausflüge auf dem Programm. Hier stand  Reiseführer Hubert mit seinem großen Wissen über Landschaft, Bergbau, Leute (Sorben!) zur Seite.

Am Montag ging die Fahrt in die Kreisstadt Lübben und zur Slawenburg Raddusch, eine äußerlich weitgehend originalgetreue Nachbildung einer slawischen Fliehburg. Heute finden dort Veranstaltungen statt. Weiter ging die Fahrt nach Straupitz. Hier besuchten wir die Holländerwindmühle, ein Technisches Denkmal, gebaut um 1850. Wir besichtigten das Sägewerk, die Getreidemühle und konnten frisch gepresstes Leinöl probieren und anschließend auch kaufen. Ein besonderes Highlight war hier der Besuch der Schinkelkirche mit ihren zwei großen Türmen, ein klassizistisches Bauwerk, das irgendwie nicht in das kleine Dorf hineinpasste. Auffallend die sehr großen Fenster und der sehr helle Innenraum. Während der Fahrt fiel uns die sehr große Weitläufigkeit der Landschaft auf und in Burg konnten wir die tollen, renovierten groß angelegten Bauernhöfe besichtigen. Heute für viele Familien ein Feriendomizil mit Streichelzoo usw. An der Spreewald-Therme vorbei, fuhr unser Bus weiter über Vetschau zurück nach Lübbenau.

Am Dienstag ging es mit dem Bus in Richtung Universitätsstadt Cottbus. Vorher besuchten wir in Bad Muskau das Schloss von Fürst Pückler und machten einen Spaziergang durch die große, nach englischem Vorbild angelegte sehr große Parkanlage.
Überrascht waren wir von der Stadt Cottbus; einerseits über die sehr moderne Ausrichtung des Universitätsgeländes, andererseits über die sehr schön renovierten Häuser aus der Gründerzeit. Leider war hier die Zeit zur Besichtigung etwas knapp bemessen.

Am Mittwoch hatte Busfahrer Karl-Heinz einen Ruhetag, denn es war Kanufahren angesagt. Die erste Fahrt ging über 2 Stunden bei herrlichem Wetter über weit verzweigte Kanäle. Eine interessante Landschaft. Die „Gondolieres“ der zwei Kähne ließen mit ihren teils lustigen Beiträgen keine Langweile aufkommen. Nach der Mittagspause gab es bei einer zweiten Kanufahrt (in die andere Richtung) noch Kaffee und Blechkuchen. Auch für kalte Füße war etwas zum Aufwärmen da.

Am Donnerstag dann Heimreise zurück in unsere doch auch sehr schöne Gegend. Ein Lob an unseren sehr guten Busfahrer Karl Heinz von der Firma Richter und an unseren Reiseleiter Horst Eller. Alle Teilnehmer*innen hatten eine erlebnisreiche Sportbund-Pfalz- Fahrt! Vielen Dank.
Bleibt gesund, so können wir im nächsten Jahr das Wiedersehen feiern.”

Ein Bericht von Ulla Walther-Thiedig und Manfred Thiedig