Erlebnisreise der Sportabzeichen-Prüfer*innen

 

Die traditionelle Wanderwoche fand in diesem Jahr vom 3. bis zum 7. Oktober statt. Auf dem Parkplatz von Richter-Reisen trafen sich morgens um 8:00 Uhr 34 Teilnehmer für die Fahrt ins Ammergauer Land. Unser Busfahrer Klaus brachte uns sicher ans Ziel in Bad Kohlgrub. Nachdem im „Hotel Schillinghof“ die Zimmer verteilt und die Koffer ausgepackt waren, trafen wir uns auf der Sonnenterasse zu einem kühlen Getränk. Einige Teilnehmer unternahmen schon einen Spaziergang oder fuhren mit der Seilbahn aufs Hörnle, dem Hausberg von Bad-Kohlgrub. Nach dem Abendessen trafen wir uns zum gemütlichen Beisammensein in der Bar.

Am zweiten Tag hatten wir mit Reiner Klein einen Reiseleiter, der uns mit viel Wissen über Land und Leute informierte. In einer Schaukäserei wurde uns die Käsezubereitung erklärt. Nach einer kleinen Kostprobe ging die Fahrt dann weiter. Im Tannheimer Tal fuhren wir mit einer Bimmelbahn an den Vilsalp See. Hier hatten wir Freizeit, die für eine kleine Wanderung am See genutzt wurde. Wie bisher war auch jetzt der Himmel verhangen und die Berge konnte man nur erahnen. Nach einer kleinen Mahlzeit fuhr uns die Bahn wieder zu unserem Bus zurück. Der geplante Besuch einer Schnapsbrennerei musste leider wegen Corona ins Wasser fallen. Dafür wurden wir mit einer Besichtigung des Klosters Ettal entschädigt. Im Klosterlädchen wechselte so mancher Ettaler-Klosterlikör und so manches Ettaler Bier den Besitzer. Auch dieser Abend klang in der Bar aus.

Auch am dritten Tag war unser Reiseleiter Reiner dabei. Zunächst führte uns die Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen, wo wir das Olympia-Ski-Stadion mit seiner mächtigen Sprungschanze bestaunen konnten. Nach einem Gruppenbild im Stadion fuhren wir durch die herrliche Alpenlandschaft Oberbayerns weiter. Auf der kurvenreichen und steilen Abfahrt der Kesselbergstraße zeigte Fahrer Klaus seine Fahrkünste. Am Kochelsee entlang ging die Fahrt zum Kloster Benediktbeuern. Nach der Besichtigung der Basilika war Mittagspause im Urthaler Hof. Danach fuhren wir zum Ammersee. Nach einem Spaziergang auf der Uferpromenade überquerten wir mit einem Raddampfer den Ammersee. In Dießen angekommen fuhren wir mit dem Bus ins Hotel zurück. Am Abendessen erwartete uns eine kleine Überraschung. Wir erhielten ein Stofftäschchen mit dem Logo des Sportbund Pfalz, mit Leckereien aus der Region. Dem Sportbund dafür ein recht herzliches Dankeschön.

Der vierte Tag war der Höhepunkt unserer Reise. Mit der Zahnradbahn ging es hinauf zur Zugspitze. Auf dem Zugspitzplateau wehte uns ein scharfer Wind mit Schnee um die Ohren. Mit der Gletscherbahn schwebten wir dann zum Zugspitzgipfel. Leider war von der Aussicht auf die weite Bergwelt nichts zu sehen, Wolken und Nebel hüllten die Umgebung ein. Wenn zwischendurch einmal ein Sonnenstrahl hervorkam, waren die Fotoapparate auf Hochtouren, um das Gipfelkreuz und den türkis schimmernden Eibsee zu fotografieren. Die neue Zuspitzbahn brachte uns dann hinunter zum Eibsee – ein einmaliges Erlebnis. Am Bus gab es dann einen Gipfelschnaps. Nachdem alle im Bus waren, ging es zurück zum Hotel. Der Barbesuch nach dem Abendessen durfte auch am letzten Abend nicht fehlen.

Am fünften Tag war leider alles vorbei und die Heimreise wurde angetreten. Ein Dank an Busfahrer Klaus, der uns sicher nach Hause brachte, Reiseleiter Reiner Klein, unser Betreuer Horst Eller, war immer zur Stelle. Wie gesagt: „der Eller ist immer schneller“ und nicht zu vergessen den Sportbund Pfalz, der diese Fahrt ermöglichte.

(Waltraud und Willi Leonhard)